Alle verschwiegenen Wahrheiten werden giftig.

Friedrich Nietzsche in der DDR der 80er Jahre

 

Bis Ende 2022 im NDZ zu sehen!

 

Der Eintritt erfolgt dabei über das Nietzsche-Haus.

 

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag: 14–17 Uhr
Sonn- und Feiertag:  10–17 Uhr

Friedrich Nietzsches Schriften faszinieren. Sie zwingen dazu, sich gedanklich auf Experimente einzulassen. Allerdings galt Nietzsche zu Zeiten der DDR als persona non grata. Den beharrlichen Versuchen einzelner FürsprecherInnen war es zu verdanken, dass in den 1980er Jahren auch da eine öffentliche Beschäftigung mit seinem Werk stattfinden konnte, wo Nietzsche wesentliche Prägungen erfahren hatte: in Naumburg, Schulpforta und Leipzig

 

 

 

Die Kulturwissenschaftlerin Renate Reschke zählte zu Nietzsches FürsprecherInnen. Sie hat das dokumentarische Material des Begleitkataloges kuratiert. Damit korrespondiert ein fotografischer Nietzsche-Zyklus von Thomas Steinert. Der Leipziger Fotograf zeigt, welchen Einfluss verschiedene Orte und Landschaften auf Nietzsches Denken ausgeübt haben. Eine Auswahl seiner Bilder wirft damit ein paar Schlaglichter auf die mitteldeutsche Biografie Friedrich Nietzsches.




Neuerscheinung:

 

Eichberg, Ralf; Reschke, Renate; Dietzsch, Steffen: Alle verschwiegenen Wahrheiten werden giftig. Friedrich Nietzsche in der DDR der 80er Jahre [Katalog zur Ausstellung im NDZ mit Audio-CD]. Naumburg: Friedrich-Nietzsche-Stiftung, 2021.

ISBN 978-3-9818356-1-8