Alle verschwiegenen Wahrheiten werden giftig.

Friedrich Nietzsche in der DDR der 80er Jahre

 

Bis Anfang Oktober 2022 im NDZ zu sehen. Willkommen!

 

Der Eintritt erfolgt über das Nietzsche-Haus.


Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag: 14–17 Uhr
Sonn- und Feiertag:  10–17 Uhr


 

Friedrich Nietzsches Schriften faszinieren. Sie zwingen dazu, sich gedanklich auf Experimente einzulassen. Doch Nietzsche galt zu Zeiten der DDR als persona non grata. Es ist den beharrlichen Versuchen einzelner FürsprecherInnen zu verdanken, dass es in den 1980er Jahren möglich wurde, sich öffentlich mit seinem Werk auseinanderzusetzen. Das geschah just an jenen Orten, die Nietzsche beeinflusst haben: Naumburg, Schulpforta und Leipzig.

 

 

Renate Reschke, Kulturwissenschaftlerin aus Berlin, zählte schon früh zu Nietzsches FürsprecherInnen. Sie hat den Ausstellungskatalog kuratiert. Diesem entspricht ein fotografischer Nietzsche-Zyklus von Thomas Steinert. Das Augenmerk des Fotografen aus Leipzig gilt dabei mitteldeutschen Land- und Ortschaften: Sie haben Nietzsches Leben und Denken geprägt. Eine Auswahl dieser Fotografien wirft somit eindrucksvolle Schlaglichter auf dessen Biografie.


Neuerscheinung:

Eichberg, Ralf; Reschke, Renate; Dietzsch, Steffen: Alle verschwiegenen Wahrheiten werden giftig. Friedrich Nietzsche in der DDR der 80er Jahre [Ausstellungskatalog + Audio-CD]. Naumburg: Friedrich-Nietzsche-Stiftung, 2021.

ISBN 978-3-9818356-1-8